"Boro - Stoffe des Lebens" im Museum für Ostasiatische Kunst

Köln | Das Museum für Ostasiatische Kunst zeigt mit der Ausstellung "Boro" rund 50 seltene Kleidungsstücke und Gebrauchstextilien, die zwischen 1850 und 1950 in Japan entstanden. Das japanische Wort "boro" bedeutet grob übersetzt "zerfetzt" oder "zerstückelt" und bezeichnet hier die Indigoblau gefärbten Flickengewänder der japanischen Landbevölkerung. Diese ursprünglich aus der Not geborenen Kleidungsstücke entfalten eine ganz eigene Ästhetik des Unvollkommenen.

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